
Oberbaustoffe
Schienen
mechanische und elektrische Eigenschaften
Blatt: 211-06
Streckgrenzenverhältnis für unterschiedliche Schienengüten
900 850
Streckgrenze (Rp0,2) [N/mm 2]
800 750 700 650 600 550 500 450 400 350 700
Rp0,2 = 0,7 Rm
R360 Cr R320 Cr
0,6 R300 R260 R260 Mn R220 R200
800 900 1000
0,5 0,4
1100
1200
1300
Zugfestigkeit [N/mm2]
Die elektrische Leitfähigkeit ist abhängig von den chemischen Zusammensetzungen der Schienenstähle, insbesondere vom Si-Gehalt. Bei den Schienenstählen R200, R220, R260, R260Mn und R320Cr können die nachfolgenden Werte für die elektrische Leitfähigkeit eingehalten werden: R200 R220 R260/Mn R320 Cr 4,6 - 4,8 Sm/mm² 4,4 - 4,7 Sm/mm² 4,3 - 4,6 Sm/mm² 3,0 - 3,3 Sm/mm²
Endlos verschweißte Schienen: Früher wurden Schienen mit Laschen verbunden. Es musste eine Dehnungsfuge für die Temperaturausdehnung berücksichtigt werden. Heute werden Schienen moderner Gleisanlagen endlos verschweißt. Sie werden als lückenlos verschweißte Gleise bezeichnet. Die Kräfte, die durch die Temperaturausdehnung auftreten, werden von der Schienenbefestigung aufgenommen und über die Schwelle in den Schotteroberbau abgeleitet. Längenänderung der Schiene ?L infolge von Temperaturänderung: ?L = L0 x ?T x ?
L0 = Schienenlänge in mm ?T = Temperaturänderung in °C ? = Ausdehnungskoeffizient für Stahl: ca. 0,000012 [-]
Beispiel: L0 = 120.000 mm ?T = 60 °C ?L = 120.000 x 60 x 0,000012 = 86,4 mm
ohne Maßstab/Prinzipskizze
Ausgabe 08 / 10
ThyssenKrupp GfT Gleistechnik
