

Feste Fahrbahn
NBU
Einführung
Blatt: 132-01
Die Feste Fahrbahn „System NBU“ ist eine schwellenlose und damit monolithische Bauart mit Einzelstützpunkten auf einer Betontragschicht (BTS). Das „System NBU“ ist für die Einsatzbereiche
• Erdbauwerke • Brücken und Tunnel (auch in Trogbauwerken)
ohne Einschränkungen für Vollbahnen und Nahverkehrssysteme anwendbar. Im Jahre 2008 wurde im Streckennetz der DB AG (Strecke 2600 Aachen - Bundesgrenze zu Belgien) eine Erprobungsstrecke erfolgreich getestet und für den Dauerbetrieb freigegeben. Die Oberbaukonstruktion, bestehend aus den Schienen, der Schienenbefestigung, der Betontragschicht (BTS) „System NBU“ und der hydraulisch gebundenen Tragschicht (HGT) ist in ihrer Einfederung und Dämpfung definiert. Sie erfordert eine verformungsarme Auflagerung auf Erdbauwerken, auf Brücken und im Tunnel. Auf Brücken und im Tunnel sind die Parameter in der Regel definiert.
Einführung Systemquerschnitt Feste Fahrbahn „System NBU “
Längsnut S.O. ± 0.00 Schiene 60E2 Schienenbefestigung Schotter 1435 anschmelzbares Fugenband Asphalt Deckschicht
Abbildung 1: Querschnitt „System NBU“
Die konstruktive Ausbildung des Gesamtsystems erlaubt den uneingeschränkten Einsatz bis zur Geschwindigkeit von 300 km/h.
ohne Maßstab/Prinzipskizze
Ausgabe 08 / 10
ThyssenKrupp GfT Gleistechnik
