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Oberbaustoffe Schwellen Holzschwellen Blatt: 223-02 Anforderungen an Kreosotöle Typ A, B und C Parameter Dichte bei 20 °C (kg/m³) Wassergehalt in % (m/m) Kristallisationstemperatur (°C) Wasserextrahierbare Phenole in % (m/m) Toluolunlösliches in % (m/m) Siedekurve (Vol.-%) Destillat bis 235 °C Destillat bis 300 °C Destillat bis 355 °C Benzo-a-pyrengehalt (mg/kg) Flammpunkt (°C) max. 10 20 bis 40 55 bis 75 max. 500 max. 61 max. 20 40 bis 60 max. 70 max. 50 max. 61 max. 10 max. 65 max. 50 max. 61 EN 1014-3 EN ISO 2719 Typ A 1,04 bis 1,15 max. 1 max. 23 max. 3 max. 0,4 Typ A 1,02 bis 1,15 max. 1 max. 23 max. 3 max. 0,4 Typ A 1,03 bis 1,17 max. 1 max. 50 max. 3 max. 0,4 Prüfverfahren BS 144:1997, Anhang B ISO 760* Anhang A EN 1014-4 BS 144:1997, Anhang G Anhang B *Alternativ kann das Destillationsverfahren nach ISO 3733 verwendet werden. Anmerkung 1: Typ A sollte für die Druckimprägnierung von Holz verwendet werden. Typ B ist auch für die Druckimprägnierung geeignet, hat aber eine genauer definierte Siedekurve und einen stärker begrenzten Rückstand als Typ A. Es ist besonders für die Behandlung von Masten für Stromleitungen und Telekommunikation geeignet, bei denen während der Nutzung Teerölbestandteile ausbluten können. Typ C ist für die Druckbehandlung von Holz bei Temperaturen oberhalb von 100 °C geeignet. Bei diesem Typ wird die niedrigsiedende Fraktion ausgeschlossen, die in den anderen Kreosotöltypen erlaubt ist. Hierdurch wird eine Absenkung des Geruchs erreicht. Anmerkung 2: Alle Kreosotöltypen sollten nicht mehr als 3% Wasser enthalten. Anmerkung 3: Gebrauchtes Kreosot sollte nicht mehr als 3% Wasser enthalten. Anmerkung 4: Die Dichte wird bei einer Temperatur oberhalb der Kristallisationstemperatur bestimmt. Für jedes Grad Celsius über 20 °C wird ein fester Wert von 0,7 kg/m³ zur abgelesenen Dichte addiert. Ohne Maßstab/ Prinzipskizze Ausgabe 08/10