Oberbaustoffe Schienen Unterschiede UIC-K 860 E - DIN EN 13674-1 Blatt: 211-03 Unterschiede zwischen UIC-Kodex 860 E und DIN EN 13674-1:2008-01 Die Europäische Norm 13674-1 • beinhaltet folgende Qualifizierungstests für Schienenstähle: - Risszähigkeit (KIc), Absatz 8.2 - Beurteilung der Risswachstumsgeschwindigkeit, Absatz 8.3 - Dauerschwingversuch, Absatz 8.4 - Bestimmung der Eigenspannungen im Schienenfuß, Absatz 8.5 - Verlauf der Oberflächenhärte auf der Fahrfläche bei HH - Schienen, Absatz 8.6 - Ermittlung der Zugfestigkeit und Bruchdehnung anhand einer Regressionsformel, Absatz 8.7 • reglementiert den Wasserstoff- und Sauerstoffgehalt und auch die Begleitelemente, wie u. a. Al, V, N, Cu, Sn etc.- Tabelle 4, Absatz 9.1.2 • reglementiert die Randentkohlung - Tabelle 4, Absatz 9.1.4 • reglementiert den Reinheitsgrad der Schienen - Tabelle 4, Absatz 9.1.5 • enthält Schwefelabdrücke, Absatz 9.1.6 (Anlage D) • sieht den Zugversuch nur alle 2000 t vor unter der Voraussetzung einer Regressionsformel • bezeichnet die Schienen nach der Mindesthärte, wie R260, statt nach ihrer Mindestfestigkeit, wie 900A gemäß UIC-Kodex 860 E • bezeichnet die Schienenprofile neu (60E1 statt UIC 60), Anhang A, Seite 43 • beinhaltet die Profilzeichnungen (diese waren früher in der UIC 861 enthalten) • sieht zwei Profilklassen (X, Y) und zwei Geradheitsklassen (A, B) vor und definiert im Gegensatz zur UIC-Kodex 860 E auch die Geradheit zwischen den Enden, Absatz 9.2 • definiert die Kriterien für Prüflehren sowie die Messmethoden, Absatz 9.3 • definiert die Prüfkriterien für die US-Prüfung, Absatz 9.4.1 • gibt Kriterien/Toleranzen für die Oberflächenbeschaffenheit vor, Absatz 9.4.2 • regelt das Procedere für die Interoperabilität • ist eine reine Material- und Prüfnorm • enthält den Schlagversuch nicht mehr (siehe Absatz 2.6, UIC-Kodex 860 E) EU-Richtlinien, Anhang ZA ohne Maßstab/Prinzipskizze Ausgabe 08 / 10 ThyssenKrupp GfT Gleistechnik