
Oberbaustoffe
Schwellen
StahlBrückenSchwelle
Blatt: 225-01
Die von ThyssenKrupp GfT Gleistechnik entwickelte StahlBrückenSchwelle, auch SBS genannt, ist für Eisenbahnbrücken mit offener Fahrbahn als Alternative zu den herkömmlichen Holzbrückenschwellen vorgesehen. Der Dauerschwingversuch an der TU München wurde bei einer Überhöhung von 130 mm, 22,5 t Achslast bei 3 Mio. Lastwechsel erfolgreich bestanden. Im Jahre 1999 wurde die Stahlbrückenschwelle im Auftrag der DB AG auf einer Brücke in Dortmund-Wickede erstmals eingebaut. Bis zum heutigen Zeitraum wurden bei der DB AG sowie auch anderen Verkehrsbetrieben die SBS in zahlreichen Baumaßnahmen eingebaut. Die in den zurückliegenden Jahren gewonnenen Erkenntnisse der eingebauten SBS wurden in einer aufgestellten Typenstatik eingearbeitet. Die Typenstatik erfüllt die Anforderungen aus den Richtlinien, dadurch entfallen aufwändige einzelne Nachweise und die daraus zu beantragende Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt. Folgende Anforderungen werden von der Stahlbrückenschwelle erfüllt: Richtlinie der DB AG 804, 805, 820, 897.02 mit der DIN EN 50122-1, DBS 918002-2 in Verbindung DIN EN 10204, DIN 18800, DIN 18800 Teil 7, DIN FB 101 und 103 DIN 18800 Teil 7 :2208-11, DIN EN ISO 14555 Fachtechnischer Bericht DB Systemtechnik VTZ 115 Lastenheft der DB Systemtechnik usw.
ohne Maßstab/Prinzipskizze
Ausgabe 08 / 10
ThyssenKrupp GfT Gleistechnik
