Auf Erfolgsspur.
Die Entwicklung.
Stahl hat als Baustoff für Gleisschwellen zahlreiche Vorteile. Hierzu gehören die Formbarkeit des Baustoffes und das Zusammenfügen mittels Verschweißen. Hinzu kommt die lange Lebensdauer: Im Oberbau kann sie je nach Materialstärke und Abrostung rund 70 Jahre betragen.
Zu Beginn der 1980er Jahre begann man diese Vorteile im Bereich des Gleisbaus mit dem Gedanken des aufgelösten Fachwerks zu verbinden. Hierbei kristallisierte sich immer stärker die Y-Form heraus. 1983 wurde zunächst nach einem geeigneten Trägerprofil für die neue Stahlschwelle gesucht. Da im Standartprogramm der Lieferanten kein passendes Profil vorhanden war, wurde ein spezieller Träger entwickelt: Der Peinerträger IB 100 S.
1984 entstand das erste Y-Stahlschwellengleis im Stahlwerk Peine-Salzgitter. Unter Begleitung durch das BZA München erfolgten erste Belastungsversuche der Y-Stahlschwellen im Schotterbett und auf Fester Fahrbahn. Ergänzt wurden sie durch Entgleisungs- und Reparaturversuche.
Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse kam die Y-Schwelle immer häufiger zum Einsatz: 1987 etwa bei den Ost-Hannoverschen Eisenbahnen oder 1989 im Hauptbahnhof Zürich. In den folgenden Jahren wurde die Y-Stahlschwelle zunehmend stark auf den Strecken der DB AG und auf zahlreichen Privatbahnstrecken im Inland und Ausland eingesetzt.
