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Durchgehend bewährt.
Der Einbau.

Die Oberbaukonstruktion des „Systems NBU“ besteht aus den Schienen, der Schienenbefestigung Krupp ECF, der Betontragschicht (BTS) und der hydraulisch gebundenen Tragschicht (HGT). Sie ist in ihrer Einfederung und Dämpfung definiert und erfordert eine verformungsarme und frostsichere Auflagerung auf Erdbauwerken, auf Brücken und im Tunnel.

Bei der Festen Fahrbahn „System NBU“ wird mit Hilfe eines Gleitschalungsfertigers eine durchgehend bewehrte BTS mit Längsnuten zur Aufnahme der Ankerschrauben der Schienenbefestigung Krupp ECF hergestellt. Die bereits mit dem Schienenbefestigungssystem verbundenen Langschienen werden über die Längsnuten der BTS in genauer Höhen- und Seitenlage fixiert. Anschießend werden die Ankerschrauben der Schienenbefestigung in den Längsnuten der BTS vergossen und geglättet.

Die Güte der HGT als untere gebundene Tragschicht entspricht einem Beton C 12/15 (B 15), der Einbau erfolgt ein- oder mehrlagig in Abhängigkeit von der Gesamtstärke.

Die BTS ist die obere gebundene Tragschicht der Festen Fahrbahn. Sie ist durchgehend bewehrt und wird zunächst fugenlos in der Betongüte C 30/37 (B 35) hergestellt. Die BTS ist in Längsrichtung durchgehend mit 20 Stück Baustahl BSt 500 S, Ø 20 mm bewehrt. In Querrichtung wird im Abstand von 20 cm Baustahl Ø 14 mm angeordnet. Damit beträgt der Bewehrungsanteil wie vorgegeben mindestens 0,84 %.

Abschließend erfolgt die Herstellung von Scheinfugen mittels Kerbschnitt (Mindesttiefe 120 mm), wodurch in der Gesamtkonstruktion eine Rissbreitenbegrenzung < 0,5 mm gewährleistet wird (gesteuerte Rissbildung). Die Längsnute werden nach Einmessung und Fixierung der Schienenlage mit speziellem Mörtel vergossen.